Ansprache der Waldbesitzer

Hohe Vorräte im Kleinprivatwald oder Holzbedarf der heimischen Industrie sind übergeordnete Argumente für eine Nutzung im Kleinprivatwald. Zunächst muss der Eigentümer angesprochen und zur Teilnahme an einer Nutzung motiviert werden.

Grundfragen einer erfolgreichen Ansprache

Für den Erfolg der Ansprache sind die Kenntnisse der speziellen Situation und der Interessenlage der Waldbesitzer (frühere Nutzungen, Mitgliedschaft im forstwirtschaftlichen Zusammenschluss, etc.) eine wichtige Grundlage. Daraus lassen sich geeignete Formen und Instrumente zur Ansprache des Waldbesitzers ableiten.

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Ansprache in verschiedenen Mobilisierungsphasen

Mobilisierung und Motivation der Waldbesitzer sind nahezu synonym verwendbar. Die physische Bereitstellung von Holz setzt die Bereitschaft des Waldbesitzers zur Nutzung voraus. Hilfreich bei der Nutzung in gebündelter Form ist die Beantwortung der Frage: "Welcher Mobilisierungsphase ist der Nutzungsblock zuordbar?"

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Kooperation der Akteure statt Konkurrenz um den Privatwald

Der kleinere Privatwald besitzt die höchsten bisher noch nicht genutzten Holzvorräte. Daher ist er mittlerweile ein umworbener Partner von Holzindustrie und Selbstwerberunternehmen. Es stellt sich die Frage nach Kooperation oder Konkurrenz bei der Ansprache der Waldbesitzer.

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Verschiedene Formen der Waldbesitzeransprache

Die Form der Ansprache ist mitentscheidend, ob es gelingt, den Waldbesitzer erfolgreich zu eine Nutzung zu motivieren.  In der Praxis entscheiden oftmals persönliche Erfahrungen und Vorlieben über die Anspracheform; seltener sind Standards und Dokumentation der Waldbesitzeransprache zu finden.

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Die mündliche Ansprache

Das klassische Instrument der Privatwaldbetreuer scheint bislang die mündliche Ansprache der Waldbesitzer zu sein. Für diese Form der Ansprache dürfte in den meisten Fällen die Vorauswahl unter den Aspekten ‚nutzungsbereite und  bekannte Waldbesitzer‘ getroffen worden sein. Doch was ist mit den unbekannten Waldbesitzern?

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Die schriftliche Ansprache

Erfahrungen mit einer schriftlichen Ansprache der Waldbesitzer in einem »Nutzungsblock liegen aus mehreren Mobilisierungsprojekten vor. Als geeignetes Instrument erscheint die schriftliche Ansprache mit Serienbrief bei größeren Blöcken und bei bislang unbekannten Waldbesitzern.

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Neue Medien

Als moderne Kommunikationsmittel für die Motivierung von Waldbesitzern gelten z.B. E-mails, Internetforen, Webportale usw. Ein Blick auf die Internetdarstellung von Forstbetriebsgemeinschaften oder auch Landesforstverwaltung offenbart die Schwäche nicht ansprechender Darstellung und fehlender Aktualität.

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Dokumentation von Ansprache und Kontakten

Die Dokumentation der Ansprache der Waldbesitzer und ihrer Ergebnisse dient zur Erfolgskontrolle, aber auch als Anknüpfungspunkt für spätere Nutzungsmaßnahmen. Nur so kann - unabhängig vom Spezial- und Erfahrungswissen einzelner - diese Information systematisch ausgewertet und auch in Zukunft genutzt werden.

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