Ansprache in verschiedenen Mobilisierungsphasen
Mobilisierung und Motivation der Waldbesitzer sind nahezu synonym verwendbar. Die physische Bereitstellung von Holz setzt die Bereitschaft des Waldbesitzers zur Nutzung – durch sich selbst oder durch einen Dritten – voraus.
Hilfreich bei der Nutzung in gebündelter Form ist die Beantwortung der Frage:
"Welcher Mobilisierungsphase ist der Nutzungsblock zuordbar?"
- Vormobilisierung: Eine konkrete Maßnahme ist noch nicht geplant. Die allgemeine Nutzungsbereitschaft von Waldbesitzern - etwa innerhalb einer Gemeinde oder Gemarkung - soll als Grundlage für die Planung eines möglichen Nutzungblockes abgeschätzt werden.
- Erstmobilisierung: Der Nutzungsblock ist bereits geplant und es geht darum, möglichst viele Waldbesitzer zu einer Teilnahme zu motivieren.
- Nachmobilisierung: Vor allem die örtlichen Waldbesitzer lassen sich durch das 'gute Beispiel' motivieren. Während der laufenden Nutzungsmaßnahme werden noch skeptische Waldbesitzer zu einem Waldbegang eingeladen. Vorgehen und Arbeitsverfahren werden vorgestellt. Weiteres über Erfahrungen mit der Nachmobilisierung erfahren Sie »hier.
- Zweitmobilisierung: Bereits vor Jahren fand - auf den gleichen Flächen, mit den gleichen Waldbesitzern - eine Nutzungsmaßnahme statt und der Bezug zu dieser kann während der Ansprache hergestellt werden.
Nach dieser Verortung richten sich auch die Zuständigkeiten (stärker bei den staatlichen Betreuungsförstern oder bei den Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen) und die Formen und Mittel der Ansprache (schriftlich - mündlich, allgemein – konkret).










