Schriftliche Ansprache
Standardanschreiben - Serienbrief
Erfahrungen mit einer schriftlichen Ansprache der Waldbesitzer in einem »Nutzungsblock liegen aus mehreren Mobilisierungsprojekten vor. Als geeignetes Instrument erscheint bei größeren Blöcken und bei bislang unbekannten Waldbesitzern die schriftliche Ansprache mit Serienbrief. Gleichzeitig sollte flankierend in der örtlichen Presse und den Gemeindeanzeigern für eine Nutzungsmaßnahme geworben werden (siehe »Printmedien).
Serienbriefe müssen gezielt eingesetzt werden, d.h. eine direkte Verknüpfung von Ansprache und einer in naher Zukunft geplanten Nutzungsmaßnahme beinhalten. Die Erfahrungen, inwiefern dabei auch konkrete »Vorkalkulationen für die den Waldbesitzer betreffenden Parzellen die Motivation erhöhen, sind nicht einheitlich. Während ca.-Angaben zu Holzpreisen, Erntekosten und Nettoerlösen hilfreich sein können, könnten zu genaue Angaben über bekannte Parzellengröße und Waldzustand aufdringlich wirken und die Waldbesitzer abhalten, an einer Maßnahme teilzunehmen. Außerdem wecken sie Erwartungen, die später evtl. nicht erfüllbar sind.
Die schriftliche Ansprache muss ein Angebot zu einem Vor-Ort-Gespräch oder einer Versammlung mit der Möglichkeit verknüpfen, konkrete Fragen zum eigenen Waldbesitz und zur Nutzung formulieren zu können.
Ansprache der Waldbesitzer über die Printmedien
Zu den für die Mobilisierung geeigneten Printmedien gehören die örtlichen Tageszeitungen, die sich an eine breitere Öffentlichkeit wenden, bis hin zu den Zeitschriften der Waldbesitzerverbände, die sich zum Teil durch eigene, regionale Info-Seiten speziell an die Waldbesitzer einer FBG wenden.
Die Printmedien sind sowohl zur allgemeinen Information über die Waldnutzung geeignet als auch zur spezifischen Vorbereitung von Umsetzungsaktivitäten für die Holzmobilisierung in einer bestimmten Gemeinde.
In der Art der Darstellung müssen kurze Presseinformationen bspw. zu Informationsveranstaltungen für Waldbesitzer (Rubrik 'Wohin heute!') unterschieden werden von ausführlicheren Darstellungen (mit Bild) über eine erfolgreich abgelaufene Nutzungsmaßnahme oder die Bewältigung des Holzanfalls aus einem Schadereignis.
Günstig, aber zumeist nur selten umgesetzt, ist eine systematische Öffentlichkeitsarbeit über Holznutzungen und Nutzungsvorhaben in der Region. Der permanente Kontakt zu waldinteressierten Redakteuren erleichtert eine kontinuierliche Pressearbeit.












