Wald- und Wegezustand

Nach Abschluss der Arbeiten und nach Abtransport des Holzes sind Wald und Wege - also Kapital und Infrastruktur - zu bewerten. Zu Beginn einer Nutzung werden oftmals Bedenken geäußert, dass durch zu starke Eingriffe eine Übernutzung der Flächen eintreten könnte. Auch werden Befürchtungen über die Beschädigung der Wege durch das Befahren mit Transport- und Erntefahrzeugen geäußert.

 

Empfehlung: Konflikte vermeiden beim Thema Waldwege

Vor einer Nutzung

  • Klärung der Eigentumsverhältnisse an den Wegen
  • Vereinbarungen treffen, welche Partei für welche Art von Wegeschäden haftet (vertraglich festlegen)
  • Einplanung von Ressourcen für die Wegeinstandsetzung (transparent in der Vorkalkulation darstellen)
  • Auswahl erfahrener Unternehmer
  • Alternative Nutzungsblöcke für schlechtes Wetter planen ('Schlechtwetterplan')

Während einer Nutzung

  • Erhöhte Kontrollen bei schlechter Witterung und schwierigen Bodenverhältnissen
  • Aussetzen der Befahrung bei extremer Witterung
  • Bei Schlechtwetter Umschwenken zu alternativen Nutzungsblöcken in weniger sensiblen Bereichen

Nach einer Nutzung

  • Besichtigung des Wegezustandes mit den Waldbesitzern
  • Vor-Ort-Gespräche mit den beteiligten Kommunen
  • Instandsetzung bei Bedarf.

 

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Weiterführende Links und Literatur