Nachgehakt...

nachgehakt

Lesen Sie unsere regelmäßig mit Personen aus der Holzmobilisierung geführten Interviews.
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Aktuelles

Kleinunternehmen müssen Umsatzsteuer später zahlen

14. Juli 2009

Durch das Bürgerentlastungsgesetzes wird u.a. die Umsatzgrenze für die Berechnung der Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten (Ist-Versteuerung) auf bundeseinheitlich 500.000 Euro angehoben. Die Neuregelung wird rückwirkend zum 1. Juli 2009 in Kraft treten und ist bis zum 31. Dezember 2011 befristet. Im Vorgriff auf die zu erwartende gesetzliche Regelung können Anträge auf Anwendung der Ist-Versteuerung unter Berücksichtigung der neuen Umsatzgrenze ab sofort vom Finanzamt genehmigt werden, wie das Bundesfinanzministerium mitteilt.

 

Quelle: »Holz-Zentralblatt

 

KWF stellt Holz-Datenstandard ELDAT online zur Verfügung

13. Juli 2009

Ab sofort stellt das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) den Holzdatenstandard ELDAT online zur Verfügung. Bisher hatte diese Aufgabe der Holzabsatzfond (HAF) übernommen. Der HAF musste das Angebot jedoch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts einstellen. Das KWF führt die Aufgabe jetzt im Auftrag des Deutschen Forstwirtschaftsrates und des Deutschen Holzwirtschaftsrates fort.

Für die Pflege des ELDAT-Datenstandards ist das KWF bereits seit langen verantwortlich. Jetzt stellt es zusätzlich die technischen Ressourcen sowie den Format- und Versionskonverter unter
www.kwf-online.de kostenfrei zur Verfügung. Der Konverter ermöglicht den Austausch sämtlicher ELDAT-fähiger Formate untereinander und ermöglicht ebenso das Überprüfen der Plausibilität von Daten zum Standard.

ELDAT ist der Datenstandard in der Forst- und Holzbranche und bildet die Grundlage für die elektronische Kommunikation. Derzeit führt das KWF auf seiner Homepage eine Evaluierung des Standards bei allen Beteiligten der Holzlogistik durch. Neben den Partnern der Holzbereitstellung und
-verarbeitung sind dies auch Softwareanbieter sowie weitere Partner innerhalb der Logistikkette. Interessierte sind aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Quelle: »Forst & Holz

 

Einzug noch offener Beiträge zum HAF rechtlich unklar

08. Juli 2009

Wie der Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie (VDS) mitteilt, haben seine Aktivitäten dazu geführt, dass die BLE (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung) die Vollstreckung bezüglich noch offener Holzabsatzfondsabgaben eingestellt hat. Hintergrund ist die unklare rechtliche Bewertung von Widersprüchen. Unabhängig hiervon, so betont der VDS-Vorsitzende Müller-Gei, werde sich der VDS konstruktiv an Gesprächen beteiligen, die eine sinnvolle Fortsetzung der Arbeit des HAF in der Vergangenheit zum Gegenstand haben.

 

Quelle: Holz-Zentralblatt

 

Holzabsatzförderung eingestellt

08. Juli 2009

Holzabsatzfonds muß Maßnahmen der Holzabsatzförderung einstellen. Konsequenz nach Urteil BVerfG:
Nur noch Abwicklungsaufgaben zulässig.

»Mitteilung des Holzabsatzfonds
»www.holzabsatzfonds.de

Bundestag stimmt gegen Waldgesetznovelle

06. Juli 2009

Cornelia Brehm

Der Bundestag hat am vergangenen Freitag gegen eine Überarbeitung des Bundeswaldgesetzes gestimmt. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte beantragt, arten- und strukturreiche Wälder zu schaffen, die gegen Schädlingsbefall, Sturm- und Waldbrandschäden besser geschützt sind. Über diesen Antrag hinaus sollten die Kohlendioxidspeicherung im Wald erhöht, großflächige Waldverluste und Kahlschläge unterbunden sowie höhere Holzvorräte im Wald aufgebaut werden.

Cornelia Behm, agrar- und waldpolitische Sprecherin der Grünen, warf der Großen Koalition Versagen und Verantwortungslosigkeit vor. Der Antrag hätte bewirken sollen, die Versorgung mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz zu sichern und gleichzeitig die Wälder vor Übernutzung zu schützen. "Für den Wald war die zu Ende gehende Legislaturperiode verlorene Zeit. Die Verabredung im Koalitionsvertrag, das Bundeswaldgesetz zu überarbeiten, reiht sich damit in die lange Schlange der gebrochenen Verbrechen der Großen Koalition ein", sagte Behm.

Auch die Anträge der Linken und der FDP scheiterten. Die Fraktionen hatten unter anderem eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Unterstützung von Agroforstsystemen beziehungsweise Kurzumtriebsplantagen gefordert.

 

Quelle: »Forst&Holz

www.info-holzmobilisierung.de wird nicht mehr aktualisiert

02. Juli 2009

Bitte beachten: Auf Grundlage des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zum Holzabsatzfonds vom 05.06.09 wird diese Internet-Seite nicht weiter aktualisiert.

Holzabsatzfondsgesetz verfassungswidrig

06. Juni 2009

Karlsruhe (BVerfG) erklärt Holzabsatzfondsgesetz für verfassungswidrig.

Pressemitteilung des Holzabsatzfonds
Holzabsatzfonds Jahresbericht 2008

Bundeskartellamt stellt Verfahren gegen Landesforstbetriebe ein

19. Juni 2009

Das Verfahren zur kartellrechtskonformen Umgestaltung der Rundholzvermarktung in Deutschland ist weitgehend abgeschlossen. Das Bundeskartellamt hat in dem seit 2002 anhängigen Verwaltungsverfahren am 5. Juni seine ersten Beschlüsse bekannt gegeben. Demnach wurden die Kartellverfahren gegen die jeweiligen staatlichen Forstverwaltungen in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unter Auflagen eingestellt. Grundlage dieser Beschlüsse ist eine Verpflichtungserklärung (Konkretisierungspapier) der beteiligten Länder in der Fassung vom 27. August 2007. Die Verpflichtungserklärung sieht im Wesentlichen vor, dass die Landesforstbetriebe künftig nur noch Holzvermarktungskooperationen mit Betrieben oder Kooperationen aus dem Privat- und Kommunalwald eingehen dürfen, wenn bestimmte Flächengrößen nicht überschritten werden.

Quelle: www.euwied-holz.de

 

Privatbetreuung in Baden-Württemberg sichergestellt

18. Mai 2009

Bildquelle: www.web.peter-hauk-mdl.de

Wie der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am 21. April beim „Waldforum Ostalbkreis“ in Aalen mitteilte, ist das Fortbestehen der Einheitsforstverwaltung im Landeswaldgesetz klargestellt worden. Daher bleiben sämtliche Aufgaben im Körperschaftswald und Privatwald in staatlicher Hand, die auf der unteren Verwaltungsebene in den Landkreisen von den Landratsämtern und in den Stadtkreisen von den Gemeinden wahrgenommen werden. „Das Prinzip des Einheitsforstamtes schließt aber nicht aus, dass so genannte Dienstleistungsreviere aus privaten und körperschaftlichen Wäldern gebildet werden können“, sagte der Minister.
Die Beratung und Betreuung privater Forstbetriebe seien ebenfalls als Aufgaben der Landesforstverwaltung im Landeswaldgesetz verankert.

„Die Organisation des Waldbesitzes in privaten Strukturen ist dringend notwendig. In vielen Landesteilen sind die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse gerade noch so am Leben“, erklärte Peter Hauk. Um dem entgegenzuwirken, müssten die Strukturen optimiert werden und von den neuen Fördermöglichkeiten für fusionierte Zusammenschlüsse Gebrauch gemacht werden, betonte der Minister.

[komplette Meldung in 10/2009 AFZ-DerWald]

 

Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz startet in Bitburg

24. Januar 2009

Am Samstag, den 24. Januar, startete in Bitburg die Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz. Die Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz ist ein gemeinsames Projekt von Landesforsten, des Holzabsatzfonds in Bonn und des Waldbauvereins Bitburg e.V. Ziel des Kursangebotes ist es, die Waldbesitzer für die Bewirtschaftung ihrer Wälder durch ein möglichst breites Informationsangebot zu sensibilisieren. Die weiteren Kurse widmen sich den Themen Holzernte, Waldbau, Naturschutz sowie Wald und Wild. Die Kurse sind unabhängig von einander belegbar. Voraussetzungen für die Teilnahme gibt es nicht.

Schulung Schulung Schulung Schulung Schulung Schulung Schulung Schulung Schulung
www.wbv-bitburg.de

 

Projekt "Thüringer Privatwaldförderung" verlängert

15.Dezember 2008

Am 15.12.2008 unterzeichneten das Thüringer Ministerium für
Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt und der Verband der Schnitt- und
Holzwarenindustrie Mitteldeutschland e.V. in Töttelstädt die Verlängerung der
Initiativvereinbarung zur Privatwaldförderung Thüringen.


„Hauptaufgabe der Privatwaldmobilisierung Thüringen ist es, den passiven Waldbesitzer zu aktivieren und damit vielfältige wirtschaftliche, strukturelle und ökologische Vorteile herbeizuführen“, stellte Minister Dr. Volker Sklenar in seiner Rede fest. Das geschieht beispielsweise im Rahmen von Waldbesitzerversammlungen, Waldbegängen oder individuellen Gesprächen.
Eine nachhaltige und langfristige Bewirtschaftung des Waldes sowie der Zugang zum globalen Holzmarkt für alle Waldbesitzer, unabhängig von der Besitzgröße, sind das Ziel der Privatwaldförderung.

 

Die Initiative arbeitet unmittelbar mit der Landesforstverwaltung zusammen, die die akquirierten Waldbesitzerdaten übernimmt und die Beziehungen festigt.

 

Download der Pressemitteilung [43KB]

„Wissen macht Holz – Motivation des privaten Waldbesitzes durch Schulungsmaterialien“

27. November 2008

Holzabsatzfonds stellt aktualisierte Version der erfolgreichen Schulungsunterlagen vor. Die kommentierte Foliensammlung zeigt Perspektiven für eine verbesserte Rohholzbereitstellung in der der privaten Waldbewirtschaftung auf.


Hier können Sie das Vorwort und die Gliederung der Schulungsunterlagen zur Mobilisierung der Waldbesitzer herunterladen.
»PDF-Datei [133KB]

Das vollständige Dokument senden wir Ihnen auf Anfrage gerne  zu.
»Kontakt

Download der Pressemitteilung [212KB]

 

Arbeiten am Informationsdienst Holzmobilisierung

17. November 2008

Wir haben die Seite in den letzten Tagen in verschiedenen Bereichen umgestaltet. Ideen zur Umgestaltung haben wir nicht zuletzt von Ihnen, den Usern des Informationsdienstes Holzmobilisierung, erhalten. In den abgesendeten Fragebogen und per E-Mail haben wir konstruktive Hinweise zu möglichen Verbesserungen des Internetangebotes erhalten. Hierfür möchten wir uns nochmals bei Ihnen bedanken.

Erfahren Sie mehr über die Neuerungen auf der Seite

 

Bayerischer Holzverband fordert fairen Wettbewerb und stärkere Holznutzung

Faire Wettbewerbsbedingungen, eine stärkere Mobilisierung der
vorhandenen, bisher ungenutzten Rohstoffreserven und keine Reduktion der
Holznutzungsflächen: So lauteten die Forderungen des Verbandes der
Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern/Thüringen e.V. auf der
diesjährigen Mitgliederversammlung in München.

Die unter erheblichen Anstrengungen im In- und Ausland aufgebauten
Märkte ziehen nach Ansicht des Verbandes zwingend eine Belieferung mit
marktgerechten Preisen und eine dauerhafte Pflege nach sich. "Ein hohes
Rundholzangebot im Inland ist Voraussetzung für deren Bestand. Es ist
daher aus ökologischen und ökonomischen Gründen inakzeptabel,
Waldflächen aus der Holzproduktion zu nehmen, wie dies von einigen
Seiten gefordert wird", bekräftigt Welsch. Bei der Be- und Verarbeitung
von Holz werde wesentlich weniger Energie benötigt als bei anderen
Produkten. Außerdem könne das Holz im Inland erzeugt werden, die
Transportwege seien kurz und die Wertschöpfung erfolge ebenfalls im
Land.

Nachdem in den vergangenen Jahrzehnten ein erheblicher Vorratsaufbau im
Wald erfolgt sei, könne jetzt im Rahmen des Waldumbaus auch verstärkt
das bestehende Holz genutzt werden. Sowohl in staatlichen Wäldern als
auch in Privatwäldern sei es wichtig, ungenutzte Reserven zu
mobilisieren und gleichzeitig faire Wettbewerbsverhältnisse zu schaffen.
Dazu zähle auch die flächendeckende Wiedereinführung der
46-Tonnen-Regelung für Rundholz-LKW.

komplette Meldung auf www.infoholz.de

 

Sächsische Clusterinitiative Forst & Holz startet in der Oberlausitz

Zusammen mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbänden aus der
Forst-, Holz-, Land- und Energiewirtschaft hat das Sächsische
Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft die "Clusterinitiative
Forst und Holz" gegründet. Die Initiative wird sich künftig stärker für
die Vermarktung und Verwendung des heimischen nachwachsenden Rohstoffes
Holz einsetzen. "Mit mehr als 33.000 Beschäftigten und einem
Jahresumsatz von über vier Milliarden Euro ist die Forst- und
Holzwirtschaft in Sachsen ein bedeutender Wirtschaftszweig. Eine
Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie rund 85.000
Waldbesitzer haben damit Einkommen", sagte Sachsens Forstminister Kupfer
zur Auftaktveranstaltung der Clusterinitiative im Bischof-Benno-Haus in
Schmochtitz (Lkrs. Bautzen).

Ziel der Initiative ist es, die relativ heterogene Forst- und Holzbranche
in Sachsen stärker zu vernetzen, Stärken der beteiligten Partner
herauszustellen und Wissens- sowie Technologietransfers zu erleichtern.
"Mit der Clusterinitiative wollen wir die notwendigen Impulse für eine
verstärkte, branchenübergreifende Zusammenarbeit geben. Ich hoffe, dass
sich daraus möglichst bald ein eigendynamisches Wachstum entwickelt",
betonte Kupfer.

komplette Meldung auf www.infoholz.de

 

Fachkonferenz "Holzmobilisierung" in Ettelbruck, Luxemburg

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Zuhörer im Lycée Technique Agricole

Am 22. Oktober 2008 fand im Lycée Technique Agricole in Ettelbruck ein von der Forstverwaltung, der Landwirtschaftskammer, der Privatwaldbesitzervereinigung „Lëtzebuerger Privatbësch“ und dem Lycée organisiertes Kolloquium zum Thema "Holzmobilisierung im Kleinprivatwald" statt.

Im ersten Themenblock "Privatwaldbesitzer auf dem Weg zur Holzvermarktung" stellten Dr. Wippel (Becker, Borchers, Wippel) und Johann Kohnen (Waldbauverein Bitburg) das Holzmobilisierungsprojekt des Holzabsatzfonds aus verschiedenen Betrachtungswinkeln vor.

Im darauf folgenden Block "Motivation und Instrumente" kam mit Martin Lotze (Forstamt Bitburg) ein Vertreter von Landesforsten Rheinland-Pfalz zu Wort. Er sprach über die im Projekt definierte Aufgabenverteilung zwischen FBG und Forstverwaltung. Malte Viergutz (Universität Freiburg) stellte die im Projekt verwendeten Hard- und Softwarelösungen vor.

Im abschließenden Themenblock "Strategien der Holzmobilisierung in Luxemburg" wurde von Winfried von Loë (Lëtzebuerger Privatbësch) die Praxis der Mobilisierung anhand eines Gemeinschaftsdurchforstungsblockes vorgestellt. Danach referierte Benoit Schmitz (Diplomand an der Universität Freiburg) über seine Diplomarbeit, in der er Waldbesitzer in Luxemburg über dessen Motive befragt und eine koordinierte Nutzungsmaßnahme durchgeführt hat. Nach den Vorträgen fand ein reger Austausch zwischen den deutschen und luxemburger Teilnehmern der Veranstaltung statt.

zu den Vorträgen

 

Erstes europäisches Seminar für forstliche Zusammenschlüsse

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Christer Segerstéen, Vorsitzender CEPF. Foto Dr. Alexander Rosenberg

Vom 25. bis 26. September fand in Compiègne, Frankreich, das erste "Europäische Seminar für forstliche Zusammenschlüsse" unter Beteiligung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V (AGDW) statt. Dabei verabschiedeten die anwesenden Vertreter forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse und Vertreter des Privatwaldes zahlreicher europäischer Länder eine Deklaration zur Holzmobilisierung. Der feierlichen Verkündung, die, den europäischen Charakter verdeutlichend, abschnittsweise in verschiedenen Sprachen verlesen wurde, folgten auf Schloss Compiègne zahlreiche Mitglieder des europäischen Parlaments, der europäischen Kommission, sowie Vertreter der französischen Regierung und Gäste verschiedener Institutionen.

komplette Meldung und Downloads auf infoholz.de

 

Bayern: 23 Millionen Euro für zukunftsfähige Wälder

Josef Miller
Bayerischer Forstminister Josef Miller

Mischwälder sind für den Klimawandel am besten gerüstet. Um den Aufbau zukunftsfähiger Wälder zu fördern, stellt Bayern in diesem Jahr den Waldbesitzern dafür insgesamt 23 Millionen Euro zur Verfügung. Wie Forstminister Josef Miller auf dem Waldbauerntag am Zentral-Landwirtschaftsfest in München sagte, sind das rund 155 Prozent mehr als im vergangenen Jahr ausbezahlt wurden.

Bezuschusst wird beispielsweise der Aufbau von Laub- und Mischwäldern durch Pflanzung oder Saat mit bis zu 5.000 Euro pro Hektar. Über das Klimaprogramm "Bayern 2020" fließen in den Jahren 2008 bis 2011 zusätzlich 26,5 Millionen Euro in forstliche Maßnahmen. Miller: "Diese Zahlen sind der beste Beweis, dass die Bayerische Staatsregierung bei der Bewältigung des Klimawandels fest und erlässlich an der Seite der Waldbesitzer steht".

Quelle: Infoholz

komplette Meldung auf www.infoholz.de

 

Zusammenschluss von Forstbetriebsgemeinschaften in Mecklenburg-Vorpommern

Die bislang jeweils in Mecklenburg und Vorpommern tätigen Kirchlichen Forstbetriebsgemeinschaften haben sich zur Kirchlichen Forstbetriebsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen. Erster Vorstandsvorsitzender der neuen Körperschaft ist der Landesbischof i. R. Hermann Beste. Die entsprechende Anerkennungsurkunde des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz überreichte gestern Minister Dr. Till Backhaus. Hiermit verbunden ist zugleich die Verleihung der Rechtsfähigkeit nach § 22 BGB.

Quelle: Holz-Zentralblatt

komplette Meldung auf www.holz-zentralblatt.de

 

Gemeinsamer niedersächsischer Waldbesitzerverband gegründet

neu gewählter Vorstand des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen
Der neu gewählte Vorstand des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen gemeinsam mit Minister H.H. Ehlen, Landvolkpräsident W. Hilse und Staatssekretär F.O. Ripke

Mit großer Mehrheit stimmten die niedersächsischen Waldbesitzer am 12. September 2008 in Nienburg für eine Verschmelzung der beiden Waldbesitzerverbände Hannover in Niedersachsen e.V. und Weser-Ems e.V. zu einem gemeinsamen Waldbesitzerverband Niedersachsen. Damit gibt es erstmals seit bestehen des Landes Niedersachsen eine einheitliche forstpolitische und berufständische Interessenvertretung der privaten und kommunalen Waldbesitzer.

Insgesamt 59 % der ca. 1,1 Millionen Hektar niedersächsischer Waldfläche befinden sich  im Eigentum privater Waldbesitzer. Der neue Waldbesitzerverband Niedersachsen  vertritt somit die Interessen von 60.000 Waldbesitzern auf einer Privatwaldfläche von 600.000 ha. In diesem Verband sind 93 Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse in 9 Landwirtschaftskammer-Forstämtern gebündelt.
Steffen Hartig, Geschäftsführer
Quelle: AFZ - Der Wald

komplette Meldung auf www.afz-derwald.de

 

Gründungsversammlung: "Wald und Holz Eifel e.V."

Wirtschaft, Verbände und Verwaltungen der Eifel schließen sich zum Thema Holz zusammen

Am 14.08.2008 fand die Versammlung zur Gründung des wirtschaftlichen Vereins "Wald und Holz Eifel e.V." statt, eine Netzwerkinitiative aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Personen, Betriebe und Institutionen vom Wald bis zum fertigen Produkt und Endverbraucher.

Rund 100 Vertreter der Wirtschaft, von Verbänden, Standesvertretungen und verschiedensten Verwaltungen kamen am 14.08.2008 in das Holzkompetenzzentrum Rheinland, Nettersheim, um bei der Gründung des wirtschaftlichen Vereins "Wald und Holz Eifel e.V." dabei zu sein. Sie alle fühlen sich angesprochen, wenn es um die Wertschöpfungskette vom Wald bis zum fertigen Produkt bei den Verbrauchern geht.
Eigentlich kein Wunder, wo doch der Wald und die Holzbe- und -verarbeitung in der Eifel den meisten Menschen schon an zweiter Stelle nach der Baubranche einen Arbeitsplatz bietet! Aufgerufen zur Gründung hat das hat Holzkompetenzzentrum Rheinland in Nettersheim. Die Gründung unterstützt haben neben der Zukunftsinitiative Eifel u. a. auch Verbände des Waldbesitzes, die Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Kreise und Gemeinden der Eifel und die Forstverwaltungen aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Holzkompetenzzentrum

komplette Meldung auf www.holzkompetenzzentrum.de

 

Nachhaltige Bewirtschaftung in kleinparzellierten Privatwäldern

Minister Dr. Sklenar besuchte Forstbetriebsgemeinschaften im Forstamtsbereich Schleiz

Volker Sklenar
Minister Dr. Volker Sklenar

Der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, besuchte die Forstbetriebsgemeinschaften „Crispendorf“ und „Obere Saale“ im Forstamtsbereich Schleiz. Er informierte sich dort über die besitzübergreifende Waldbewirtschaftung und Bildung von forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen im Kleinprivatwald.

„Meine Ziele waren und sind handlungsfähige Strukturen im Privat- und Kommunalwald. Die Entwicklung forstlicher Zusammenschlüsse lag mir daher immer besonders am Herzen“, äußerte Minister Dr. Sklenar. „Privates Engagement und private Verantwortung müssen bei der Waldbewirtschaftung zukünftig stärker in den Vordergrund treten. In Ostthüringen, das besonders von kleinparzelliertem Privatwald geprägt ist, bilden Forstbetriebsgemeinschaften dafür die entscheidende Grundlage“, so der Minister weiter.

Auszug aus Pressemitteilung 143/08 des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt

 

komplette Pressemitteilung auf www.thueringen.de

 

Clusterinitiative Forst und Holz Baden-Württemberg

Baden-Württemberg will mit der Clusterinitiative Forst und Holz wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Branche setzen.

Minister Hauk stellte am 10. Juli den Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung die Clusterinitiative in der Landeshauptstadt vor.

 

www.laendlicher-raum.de