Aktuelles
Kleinunternehmen müssen Umsatzsteuer später zahlen
14. Juli 2009
Durch das Bürgerentlastungsgesetzes wird u.a. die Umsatzgrenze für die Berechnung der Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten (Ist-Versteuerung) auf bundeseinheitlich 500.000 Euro angehoben. Die Neuregelung wird rückwirkend zum 1. Juli 2009 in Kraft treten und ist bis zum 31. Dezember 2011 befristet. Im Vorgriff auf die zu erwartende gesetzliche Regelung können Anträge auf Anwendung der Ist-Versteuerung unter Berücksichtigung der neuen Umsatzgrenze ab sofort vom Finanzamt genehmigt werden, wie das Bundesfinanzministerium mitteilt.
Quelle: »Holz-Zentralblatt
KWF stellt Holz-Datenstandard ELDAT online zur Verfügung
13. Juli 2009
Ab sofort stellt das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) den Holzdatenstandard ELDAT online zur Verfügung. Bisher hatte diese Aufgabe der Holzabsatzfond (HAF) übernommen. Der HAF musste das Angebot jedoch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts einstellen. Das KWF führt die Aufgabe jetzt im Auftrag des Deutschen Forstwirtschaftsrates und des Deutschen Holzwirtschaftsrates fort.
Für die Pflege des ELDAT-Datenstandards ist das KWF bereits seit langen verantwortlich. Jetzt stellt es zusätzlich die technischen Ressourcen sowie den Format- und Versionskonverter unter
www.kwf-online.de kostenfrei zur Verfügung. Der Konverter ermöglicht den Austausch sämtlicher ELDAT-fähiger Formate untereinander und ermöglicht ebenso das Überprüfen der Plausibilität von Daten zum Standard.
ELDAT ist der Datenstandard in der Forst- und Holzbranche und bildet die Grundlage für die elektronische Kommunikation. Derzeit führt das KWF auf seiner Homepage eine Evaluierung des Standards bei allen Beteiligten der Holzlogistik durch. Neben den Partnern der Holzbereitstellung und
-verarbeitung sind dies auch Softwareanbieter sowie weitere Partner innerhalb der Logistikkette. Interessierte sind aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen.
Quelle: »Forst & Holz
Einzug noch offener Beiträge zum HAF rechtlich unklar
08. Juli 2009
Wie der Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie (VDS) mitteilt, haben seine Aktivitäten dazu geführt, dass die BLE (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung) die Vollstreckung bezüglich noch offener Holzabsatzfondsabgaben eingestellt hat. Hintergrund ist die unklare rechtliche Bewertung von Widersprüchen. Unabhängig hiervon, so betont der VDS-Vorsitzende Müller-Gei, werde sich der VDS konstruktiv an Gesprächen beteiligen, die eine sinnvolle Fortsetzung der Arbeit des HAF in der Vergangenheit zum Gegenstand haben.
Quelle: Holz-Zentralblatt
Holzabsatzförderung eingestellt
08. Juli 2009
Holzabsatzfonds muß Maßnahmen der Holzabsatzförderung einstellen. Konsequenz nach Urteil BVerfG:
Nur noch Abwicklungsaufgaben zulässig.
»Mitteilung des Holzabsatzfonds
»www.holzabsatzfonds.de
Bundestag stimmt gegen Waldgesetznovelle
06. Juli 2009

- Cornelia Brehm
Der Bundestag hat am vergangenen Freitag gegen eine Überarbeitung des Bundeswaldgesetzes gestimmt. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte beantragt, arten- und strukturreiche Wälder zu schaffen, die gegen Schädlingsbefall, Sturm- und Waldbrandschäden besser geschützt sind. Über diesen Antrag hinaus sollten die Kohlendioxidspeicherung im Wald erhöht, großflächige Waldverluste und Kahlschläge unterbunden sowie höhere Holzvorräte im Wald aufgebaut werden.
Cornelia Behm, agrar- und waldpolitische Sprecherin der Grünen, warf der Großen Koalition Versagen und Verantwortungslosigkeit vor. Der Antrag hätte bewirken sollen, die Versorgung mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz zu sichern und gleichzeitig die Wälder vor Übernutzung zu schützen. "Für den Wald war die zu Ende gehende Legislaturperiode verlorene Zeit. Die Verabredung im Koalitionsvertrag, das Bundeswaldgesetz zu überarbeiten, reiht sich damit in die lange Schlange der gebrochenen Verbrechen der Großen Koalition ein", sagte Behm.
Auch die Anträge der Linken und der FDP scheiterten. Die Fraktionen hatten unter anderem eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Unterstützung von Agroforstsystemen beziehungsweise Kurzumtriebsplantagen gefordert.
Quelle: »Forst&Holz
www.info-holzmobilisierung.de wird nicht mehr aktualisiert
02. Juli 2009
Bitte beachten: Auf Grundlage des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zum Holzabsatzfonds vom 05.06.09 wird diese Internet-Seite nicht weiter aktualisiert.
Holzabsatzfondsgesetz verfassungswidrig
06. Juni 2009
Karlsruhe (BVerfG) erklärt Holzabsatzfondsgesetz für verfassungswidrig.
Pressemitteilung des Holzabsatzfonds
Holzabsatzfonds Jahresbericht 2008
Bundeskartellamt stellt Verfahren gegen Landesforstbetriebe ein
19. Juni 2009
Das Verfahren zur kartellrechtskonformen Umgestaltung der Rundholzvermarktung in Deutschland ist weitgehend abgeschlossen. Das Bundeskartellamt hat in dem seit 2002 anhängigen Verwaltungsverfahren am 5. Juni seine ersten Beschlüsse bekannt gegeben. Demnach wurden die Kartellverfahren gegen die jeweiligen staatlichen Forstverwaltungen in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unter Auflagen eingestellt. Grundlage dieser Beschlüsse ist eine Verpflichtungserklärung (Konkretisierungspapier) der beteiligten Länder in der Fassung vom 27. August 2007. Die Verpflichtungserklärung sieht im Wesentlichen vor, dass die Landesforstbetriebe künftig nur noch Holzvermarktungskooperationen mit Betrieben oder Kooperationen aus dem Privat- und Kommunalwald eingehen dürfen, wenn bestimmte Flächengrößen nicht überschritten werden.
Quelle: www.euwied-holz.de
Privatbetreuung in Baden-Württemberg sichergestellt
18. Mai 2009

- Bildquelle: www.web.peter-hauk-mdl.de
Wie der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am 21. April beim „Waldforum Ostalbkreis“ in Aalen mitteilte, ist das Fortbestehen der Einheitsforstverwaltung im Landeswaldgesetz klargestellt worden. Daher bleiben sämtliche Aufgaben im Körperschaftswald und Privatwald in staatlicher Hand, die auf der unteren Verwaltungsebene in den Landkreisen von den Landratsämtern und in den Stadtkreisen von den Gemeinden wahrgenommen werden. „Das Prinzip des Einheitsforstamtes schließt aber nicht aus, dass so genannte Dienstleistungsreviere aus privaten und körperschaftlichen Wäldern gebildet werden können“, sagte der Minister.
Die Beratung und Betreuung privater Forstbetriebe seien ebenfalls als Aufgaben der Landesforstverwaltung im Landeswaldgesetz verankert.
„Die Organisation des Waldbesitzes in privaten Strukturen ist dringend notwendig. In vielen Landesteilen sind die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse gerade noch so am Leben“, erklärte Peter Hauk. Um dem entgegenzuwirken, müssten die Strukturen optimiert werden und von den neuen Fördermöglichkeiten für fusionierte Zusammenschlüsse Gebrauch gemacht werden, betonte der Minister.
[komplette Meldung in 10/2009 AFZ-DerWald]
Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz startet in Bitburg
24. Januar 2009
Am Samstag, den 24. Januar, startete in Bitburg die Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz. Die Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz ist ein gemeinsames Projekt von Landesforsten, des Holzabsatzfonds in Bonn und des Waldbauvereins Bitburg e.V. Ziel des Kursangebotes ist es, die Waldbesitzer für die Bewirtschaftung ihrer Wälder durch ein möglichst breites Informationsangebot zu sensibilisieren. Die weiteren Kurse widmen sich den Themen Holzernte, Waldbau, Naturschutz sowie Wald und Wild. Die Kurse sind unabhängig von einander belegbar. Voraussetzungen für die Teilnahme gibt es nicht.










