Fortbildungsangebote im Detail
Erfolgreiche Holzmobilisierung bringt Herausforderungen, die auch durch Fort- und Weiterbildung gemeistert werden können. Das Fortbildungsangebot nimmt seit einigen Jahren deutlich zu. Die Angebote für die ‚Mobilisierer’, also die Geschäftsführer und Mitarbeiter der Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse und die Privatwaldbetreuer sind vielfältig. Sie reichen vom sicheren Umgang mit der Motorsäge über korrekte Holzverbuchung bis hin zu juristischen Fragen.
Für die aktiv in der Holzvermarktung arbeitenden Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse und deren Leitungspersonal sind neben den forstfachlichen Kenntnissen eine Reihe von zusätzlichen Qualifikationen von Bedeutung. Im Einzelnen sind dies:
- Fertigkeiten in der Kommunikation und Gesprächsführung mit den Waldbesitzern und Unternehmern
- Einblick in juristische Fragestellungen in relevante Rechtsbereiche (z.B. Vertragsrecht)
- Beherrschen der betriebswirtschaftlichen Aspekte: z.B. Kalkulation entlang der forstlichen Deckungsbeitragsrechnung; Aufstellen von Finanz- und Liquiditätsplanungen; Vorkalkulation von Hiebsmaßnahmen
- Anwendung von relevanten Programmen für den Einsatz Geografischer Informationssysteme.
Ausgewogene Kompetenzen gelten als Grundlage für erfolgreiches Handeln.
| Aus der Praxis: Geschäftsführerschulungen |
|
[Nr. 0.2] Ziele und Inhalte Ziel der Coaching-Seminare war es, die Führungskompetenz von Geschäftsführern in Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen weiter zu entwickeln. Ergänzend zum bestehenden Fortbildungsangebot im Bereich fachliche und methodische Kompetenzen wurden persönliche Kompetenzen unterstützt. Die Teilnehmer an den Seminaren hatten in ihren Forstbetriebsgemeinschaften Veränderungen zu bewältigen, wollten sich als Führungskraft professionalisieren (Gesprächsführung, Außendarstellung) oder die Arbeitszufriedenheit im Team verbessern. Durchgeführt wurden drei jeweils zweitägige Seminare in einem zeitlichen Abstand von ca. 3 Monaten. Pro Seminar nahmen 8 bis 12 Personen teil. In den drei Seminaren werden folgende Themen angesprochen:
Auftaktseminar
Folgeseminar
Abschlussseminar
Die methodische Gestaltung der Seminare findet bedarfsorientiert statt: Erst nach Abstimmung des tatsächlichen Bedarfs schlägt der Seminarleiter (Coach) die Methoden vor. In den durchgeführten Coachingseminaren wurde nach einer eingehenden Bedarfs- und Problemanalyse als Orientierungsrahmen für das eigene Verhalten und Handeln das Modell der Transaktionsanalyse (TA) als Methode vorgestellt und praktisch eingeführt.
Bislang haben in Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 40 Führungskräfte Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse an dem Coaching teilgenommen.
Die Coachingseminare wirken zeitlich gestaffelt:
Sönke Lulies, Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe |










