Aktuelle Projekte und Forschungsvorhaben

Hier finden sie aktuelle Projekte und Forschungsvorhaben einzelner Bundesländer mit unterschiedlichen Ansätzen im Bereich der Holzmobilisierung.

Baden-Württemberg

Rundholzmobilisierung: Pilotprojekt in Ost-Württemberg

Läuft am Landratsamt Ostalbkreis. Das Ziel ist ein unkompliziertes und zeitnahes Kooperationsmodell zur Professionalisierung der Holzvermarktung aus dem Privatwald.


 

Weiterentwicklung der Organisationsformen für Kleinwaldbesitzer im Naturpark Südlicher Schwarzwald

(Projekt am Institut für Forst- und Umweltpolitik der Universität Freiburg, gefördert durch den Naturpark Südschwarzwald. Status: Erste Projektphase März 2006 abgeschlossen; zweite Projektphase seit Juni 2006. Projektbearbeiter: PD Dr. U. Schraml und Dr. A. Selter)
Das Institut führt in der Zusammenarbeit mit dem Naturpark, den örtlichen Forstbehörden, der FBG und der Stadt Wehr ein Modellprojekt zur Weiterentwicklung der Organisationsformen für Kleinwaldbesitzer in dem Gebiet durch. Ziel ist es, die Waldbesitzer durch neue Kooperations- und Organisationsformen in die Lage zu versetzen, den Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu begegnen.

Das Projekt im Internet

 

Wertschöpfungspotenziale der Rundholzvermarktung aus dem Kleinprivatwald durch Vergrößerung der Organisationsstrukturen Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse
(Dissertation am Institut für Forstökonomie der Universität Freiburg; Bearbeiter: Petkau, Arthur)

Das Projekt im Internet

 

Internetgestützte Rohholzmobilisierung aus dem Kleinprivatwald (iRom)
(Projekt gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Projektpartner: die Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt, SAVCOR, LIGNIS, Forstliche Vereinigung Mittlerer Schwarzwald)
iRom ist eine internetgestützte Software, die auf die Mobilisierung von Waldbesitzern mit kleinsten Parzellen zielt. Die wesentlichen Leistungspakete von IROM sind:

  • Unterstützung und Verwaltung der Waldbesitzermobilisierung;
  • Bündelung mobilisierter Kleinmengen zu wirtschaftlichen Einheiten;
  • Parzellenscharfe Holzabrechnung ohne physische Trennung der Polter;
  • Nachhaltige, wiederholbare Waldbesitzermobilisierung.
Das Projekt im Internet

Bayern

WBV Logistikstudie: Optimierung ausgewählter Holzernteketten und Mobilisierung im Privatwald: Region Holzkirchen, Rosenheim und Traunstein

(Studie abgeschlossen im Mai 2005 an der Universität München, Lehrstuhl für Forstliche Arbeitswissenschaft und Angewandte Informatik; Bearbeiter: Warkotsch; Bearbeiter: v. Bodelschwingh, J. Bauer).

In dem Projekt wurden detaillierte Kennzahlen zu Bereitstellungsprozessen von Rundholz aus dem Kleinprivatwald erhoben und analysiert. Als Projektpartner konnten die Waldbesitzervereinigungen (WBVs) Holzkirchen, Rosenheim und Traunstein gewonnen werden, die sich zu einer Vermarktungsgemeinschaft zusammengeschlossen haben und insgesamt über 200.000 Fm Rundholz von über 6.000 Mitgliedern vermarkten.

Das Projekt im Internet

Verbesserung der Logistik in der Wertschöpfungskette zwischen Kleinprivatwald und Holzwirtschaft mittels Methoden des Business Process Reengineering: Am Fallbeispiel der Waldbesitzervereinigungen Rosenheim, Traustein und Holzkirchen

(Dissertation erstellt im Jahr 2006 an der Universität München, Lehrstuhl für Forstliche Arbeitswissenschaft und Angewandte Informatik; Bearbeiter: Jürgen Bauer).

Download der Dissertation als PDF-Datei [1.600KB]

 

Cluster Forst und Holz in Bayern

Der Sektor Forst und Holz wurde unter Federführung des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten in die Cluster-Politik der Bayerischen Staatsregierung (Allianz Bayern Innovativ) aufgenommen.
Die daraus entstandene Cluster-Initiative Forst und Holz soll die Vernetzung in der Branche sowie die Kooperation zwischen Handwerk, Wirtschaft und Wissenschaft forcieren.

Im Zeitraum April bis Oktober 2008 werden 7 regionale Waldbesitzertage gemeinsam mit der TU München, dem Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan und regionalen Partnern durchgeführt. Die Waldbesitzertage werden aus Mitteln des Holzabsatzfonds finanziert.

Das Projekt im Internet

 

Prozessanalyse und Ökobilanzierung der Bereitstellung von
Waldhackschnitzeln in Kooperation mit Waldbesitzern, Einschlags- und
Transportunternehmen sowie Biomasseheiz(kraft)werken
Forschungsprojekt an der TU München
Projektleiter: Prof. Warkotsch - Bearbeiter: Eberhardinger
Dauer: Dezember 2006 bis November 2008
Anhand einer wissenschaftlichen Untersuchung sollen die derzeitigen
Prozesse der Bereitstellung von Waldhackschnitzeln in Kooperation mit
den Betreibern von Biomasseheiz(kraft)werken, den Waldbesitzern sowie
den tätigen Einschlags- und Transportunternehmen analysiert, verbessert
und wenn möglich optimiert werden. Neben der Untersuchung
verfahrenstechnischer Innovationen sollen auf der Basis einer
Prozessanalyse die Stärken und Schwächen der derzeitigen
Rohstoffbereitstellung identifiziert, Verbesserungsansätze geprüft und
bereits innerhalb des Projekts umgesetzt werden.
Im Zuge der Umsetzung erfolgt eine Messung der Unterschiede zwischen
IST- und SOLL-Situation.
Parallel dazu wird eine ökologische Analyse und Bewertung des Produktes
Waldhackschnitzel anhand einer Ökobilanzierung der untersuchten
Bereitstellungsverfahren angestrebt. Die Ergebnisse der Studie werden in
Form eines aktiven Wissenstransfers an die Beteiligten weitergegeben.

Das Projekt im Internet

 

Die Marktstellung des Kleinprivatwaldes und deren Verbesserung in der Grenzregion Bayern-Tschechien

Projekt laufend am Sachgebiet Forstpolitik, Wildtiermanagement und Jagd
der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Freising.
Gefördert durch die Gemeinschaftsinitiative Interreg IIIa.
Projektlaufzeit: 01.10.2006 bis 30.06.2008. Status: Datenerhebung
abgeschlossen (von 4 Fragebogenvarianten wurden jeweils ca. 1700 Stück
erfasst). Auswertung seit März 2008. Projektleitung: FOR R. Schreiber
Projektbearbeitung: R. Geist, Dipl.-Forstwirt (Univ)

Wesentliches Ziel des Projektes ist es, durch Erforschung der Situation
und Interessen von Privatwaldbesitzern in Bayern und Tschechien Ansätze
für deren Motivation in Bezug auf Waldpflege und Holznutzung zu finden.
Eine vermehrte Nutzung des natürlichen und umweltfreundlichen Rohstoffes
Holz durch Kleinprivatwaldbesitzer verbessert deren Marktstellung und
erhöht das forstwirtschaftliche Potential der Grenzregion
Bayern-Tschechien.
Weitere Projektpartner sind: die Bayerische Forstverwaltung, der
Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik der TU München, der Verband der
Kommunal- und Privatwaldbesitzer in der Tschechischen Republik, das
Forschungsinstitut für Forstwirtschaft und Wildtiermanagement in Prag
und die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Niederbayern, Oberpfalz
und Schwaben.


 

Brandenburg

INTERREG III C RW ProWoodEnergy

Durch die Europäische Union gefördertes Projekt.
Der Waldbauernverband Brandenburg e. V. ist im Rahmen des RW-Projektes in den Regionen Elbe-Elster und Oberspreewald - Lausitz aktiv. Hier wird das Potential ungenutzter Holzreserven erhoben.

Projektpräsentation als PDF-Datei [714KB]

Mecklenburg-Vorpommern

Forschungsverbund Holz Cluster Nord - Teilprojekt 4000: „Nachhaltige Ressourcennutzung im Kleinprivatwald – Konzepte für heterogene Besitzstrukturen in den neuen Bundesländern“

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Förderschwerpunkt „Nachhaltige Waldwirtschaft 2004-2008“
Laufzeit: Oktober 2005 – September 2008.
Die Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern bearbeitet mit dem Fachgebiet Forstliches Versuchswesen Fragen zur nachhaltigen Ressourcennutzung im Kleinprivatwald.

Das Projekt im Internet

Niedersachsen

Rohholzmobilisierung in Deutschland: Stand des Wissens

(Vorstudie an der Universität Göttingen)

die Vorstudie als PDF-Datei [158KB]

Rheinland-Pfalz

Holzabsatzfonds-Umsetzungsprojekt Eifel

Im Jahre 2005 wurde vom Holzabsatzfonds (HAF) ein Projekt zur beispielhaften Holzmobilisierung öffentlich ausgeschrieben. Laut der Ausschreibung sollte eine Holzmobilisierung im Privatwald über 2 œ Jahre beispielhaft durchgeführt werden.

Die Durchführung der Mobilisierung sollte dabei so erfolgen und dokumentiert werden, dass man durch die gewonnenen Erkenntnisse zukünftige Mobilisierungen auf gleiche Weise in anderen Regionen durchführen kann. Die Ausschreibung sah vor, dass für das Projekt zwei beispielhafte Projektregionen in Deutschland ausgewählt werden.

Ein Projektgebiet sollte die Mittelgebirgsverhältnisse Südwestdeutschlands repräsentieren, mit Fichte und Buche als Hauptbaumarten und hohen Vorräten sowie hohen Zuwächsen. Die Wahl fiel hier auf die Westeifel in Rheinland-Pfalz.

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Sachsen

Holzabsatzfonds-Umsetzungsprojekt Lausitz

Im Jahre 2005 wurde vom Holzabsatzfonds (HAF) ein Projekt zur beispielhaften Holzmobilisierung öffentlich ausgeschrieben. Laut der Ausschreibung sollte eine Holzmobilisierung im Privatwald über 3 Jahre beispielhaft durchgeführt werden.

Die Durchführung der Mobilisierung sollte dabei so erfolgen und dokumentiert werden, dass man durch die gewonnenen Erkenntnisse zukünftige Mobilisierungen auf gleiche Weise in anderen Regionen durchführen kann. Die Ausschreibung sah vor, dass für das Projekt zwei beispielhafte Projektregionen in Deutschland ausgewählt werden.

Ein Projektgebiet liegt in der sächsischen Lausitz. Diese Region liegt im Flachland, ist Kiefern dominiert und zeichnet sich durch mäßige Vorrats- und Zuwachsverhältnisse aus. Sie repräsentiert somit typische nordostdeutsche Verhältnisse.

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