Vorbereitung einer Nutzungsmaßnahme
Die Vorbereitungsarbeiten in einem Mobilisierungsblock im Kleinprivatwald unterscheiden sich stark von den Nutzungsaktivitäten in großen, arrondierten Besitzungen. Nachfolgend stellen wir Ihnen wesentliche Aspekte zur Vorbereitung eines Nutzungsblockes vor.
Flurstücke auffinden, Grenzen und Parzellen markieren
Vor Beginn einer Erntemaßnahme müssen die Eigentumsverhältnisse der betroffenen Flurstücke sicher geklärt sein. Flurstücke, auf denen eine Nutzung erfolgen soll, müssen im Gelände deutlich sichtbar und möglichst dauerhaft, gekennzeichnet (markiert) werden, am besten durch ortskundiges Fachpersonal.
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Erschließung
In der Vorbereitung einer konkreten Erntemaßnahme muss die Erschließungssituation der betroffenen Nutzungsflächen analysiert und ggf. erweitert werden. Zum Erschließungsnetz zählen das Hauptwegenetz (LKW-befahrbare Wege), die Feinerschließung (Gassen / Linien) sowie die Holzlagerplätze (Polterplätze).
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Auszeichnen der Bestände
Mit Auszeichnen der Bestände ist die (meist farbliche) Markierung von Bäumen gemeint. Dabei werden im Allgemeinen die Bäume gekennzeichnet, die bei der Ernte entnommen werden sollen (negatives Auszeichnen). Moderne Waldbauformen (Z-Baum-Methoden) erfordern hingegen ein positives Auszeichnen.
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Vorkalkulation
Die Vorkalkulation der Hiebsergebnisse eines Nutzungsblockes ist für die Verhandlungen mit den Holzernteunternehmen und Holzeinkäufern sowie für die Planung der Abfuhrlogistik notwendig. Gleichzeitig bietet die Vorkalkulation eine solide Grundlage zur Information des Waldbesitzers über die zu erwartenden Kosten und Erlöse.
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Logistikplanung
Im Vorfeld einer Mobilisierungsmaßnahme müssen Polterplätze ausgewählt und markiert werden. Zusätzlich werden die Polterplätze in den Karten eingezeichnet, welche die Holzernteunternehmen mit den Arbeitsaufträgen erhalten. Diese Dokumente können auch für die Beauftragung der Fuhrunternehmen verwendet werden.
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Auswahl angepasster Technik
Für die Nutzung im Kleinprivatwald gilt es abzuwägen, ob das technisch rationellste bzw. wirtschaftlich günstigste Verfahren angewendet werden soll, oder ob Bedenken der Waldbesitzer gegenüber dem Einsatz großer Holzerntemaschinen eine Teilnahme an der Nutzung in Frage stellen könnten.
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Auswahl und Einsatz der Unternehmer
Die Holzernte und der Holztransport werden im Privatwald oft in unterschiedlichen Kombinationen von Eigen- und Fremdleistungen erbracht. Im Forstjargon wird bei selbsterstellten Leistungen meist von Regiearbeit gesprochen. Der Zukauf von Holzerntearbeiten wird als Unternehmerleistung bezeichnet.
















