| Empfehlung: Maßnahmen zur Grenz- und Flächennmarkierung.
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- Grenzbäume
Wählen Sie entlang der Grenze in regelmäßigem Abstand (30m – 50m) grenznahe Bäume aus und markieren Sie diese deutlich sichtbar. Bewährt hat sich das kennzeichnen mit Sprühfarbe (Doppelring) oder das Anlegen eines Trassierbandes. Wichtig ist, dass sich die Markierung deutlich von der Auszeichnung des Bestandes unterscheidet!
- Grenzsteine
Im Wald sind nicht selten noch Grenzsteine aufzufinden. Diese sind teilweise mit Humus und Erdreich überdeckt und sollten freigelegt werden. Frei stehende Grenzsteine sollten mit Sprühfarbe markiert werden. Tiefer stehende Grenzsteine sollten mit einen aus dauerhaften Holz bestehenden Pfahl verpflockt werden.
- Markierungspflöcke
Wenn Grenzsteine fehlen oder nur wenige zu finden sind und auch die Markierung von Grenzbäumen nicht ausreicht, können farblich markierte Holzpflöcke zur Grenzkennzeichnung verwendet werden. Sinnvoll ist, dauerhaftes Holz zu verwenden, so z.B. Lärche, Douglasie oder Eiche.
- Datenmarker zur Kennzeichnung des Flurstückes / Waldbesitzes
Zusätzlich zur Markierung der Parzellengrenzen ist es zweckmäßig, die einzelnen Flurstücke an einem Randbaum mit einer Informationskarte zu kennzeichnen. Darauf stehen verschlüsselte ID-Nummern, die eine Identitikation des Waldbesitzers oder des Flurstücks erlauben. Vorteilhaft ist es, wenngleich noch nicht sehr weit verbreitetet, wenn die ID-Nummer auch als Barcode aufgedruckt oder ein RFID-Chip in das Schild integriert ist (siehe Bilder).
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