Prüfliste: Einsatzvoraussetzungen für das Trailersystem

FBG:

  • Gezielte Auswahl der Bestände
  • Trailerfähige Erschließung mittels geeigneter Streckenführung
  • Präziser Arbeitsauftrag für den Generalunternehmer
  • Arbeitsspitze in der Einschlagsperiode muss der Revierleiter bewältigen können

Unternehmer:

  • Bereitstellung von flexiblen Trailerkapazitäten
  • Bereitstellung von geeigneten Zugmaschinen (vor allem im Wintereinschlag)
  • Transparente Frachtbrieffertigung

Abnehmer

  • Zügige Entladung mit werkseigenen Maschinen und eigenem Personal
  • Kontinuierliche Abnahme der bereitgestellten Holzmengen
  • Nachvollziehbare Werkseingangsvermessungslisten

Vorteile:

  • Forstschutzproblem entfällt
  • Schnelle Abrechnung der Holzmengen
  • Umsatz von großen Mengen in kurzer Zeit
  • Geringer Lagerplatzbedarf im Wald
  • Beschleunigte Abrechnung mit Unternehmer
  • Einsatzleiter vor Ort - Bereitstellung von frischem Holz „just in time“
  • Festigung der Kundenbindung

Nachteile

  • Störanfällige Holzerntekette (Forstamt-Unternehmer-Säger)
  • Höherer Organisations und Zeitaufwand für den Revierleiter (Vorbereitung und Durchführung)
  • Begrenztes Einsatzspektrum des Trailers (Bestände, Erschließung, Trailerplätze, Verkehrsanbindung)
  • Geringere Leistung beim Rücken
  • einzelne Hiebe dauern länger, Problem vor allem bei schlechter Witterung

Quelle: Schäfer, A.; Lutze, M. (2003): Integrierte Holzernte mit Trailersystem (IHT). LWFaktuell Nr. 42, Seite 39-41.