Der Waldbesitzer - Bestimmung und Systematisierung
Waldbesitzer sind unterscheidbar nach der Größe ihres Besitzes, nach der Arrondiertheit und naturalen Ausstattung ihres Waldes, nach den Nutzungsmotiven und vielem anderen mehr. Nachfolgend der Versuch einer Bestimmung und Systematisierung:
Wem gehört der Privatwald in Deutschland?
In Deutschland gibt es rund 11 Mio. Hektar Wald. Den Besitz am Wald teilen sich Privatpersonen, Körperschaften (Kirche und Kommunen) und der Staat (Land und Bund). Ca. 7 Mio. ha Wald liegen in der Hand privater und körperschaftlicher Eigentümer. Etwa 2 Mio. Eigentümer können dieser Fläche zugeordnet werden.
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Interessenvertretung
Die CEPF European family forestry ist die Interessenvertretung der Privatwaldbesitzer in Brüssel. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW) ist Mitglied der CEPF und vertritt als Dachverband für die 14 Landesverbände die Interessen privater und körperschaftlicher Waldbesitzer in Deutschland.
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Förderung
Die Förderung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse soll besonders gestärkt werden, da diesen nach kartellrechtlichen Einschränkungen der Holzvermarktung durch die Landesforstverwaltungen eine zunehmend wichtige Rolle zukommt.
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Beratung und Betreuung
Die Privatwaldberatung hat ihre Grundlagen im Bundeswaldgesetz und den Landeswaldgesetzen. Das Ziel ist die Unterstützung des Waldbesitzers bei der ordnungsgemäßen Bewirtschaftung seiner Flächen. Zur Beratung gehört auch die Information über die Fördermöglichkeiten im Privatwald.
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Fortbildung
Für die überbetriebliche Ausbildung von professionellen Waldarbeitern sind die Forstlichen Bildungsstätten zuständig. Ihre Fortbildungsangebote richten sich an die 'Profis', aber auch an die Besitzer von kleinerem Privatwald. Das breitgefächerte Bildungsangebot deckt ein weites Spektrum forstlicher Themen ab.
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Waldbesitzer finden
Um Waldbesitzer zu einer Nutzung ihrer Flächen zu motivieren, müssen deren Namen und Adressen in Erfahrung gebracht werden. In der Regel liegen den Privatwaldbetreuern der unteren Forstbehörde die Adressen vor. Die Forstbehörden nutzen diese Daten im Rahmen ihrer Dienstaufgaben für die kostenfreie Beratung der Waldbesitzer.
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Waldbesitzermotive
In zunehmenden Maß wird der Mobilisierungserfolg von Holz aus dem Privatwald von einer gezielten Ansprache des Waldbesitzers abhängig gemacht. Die steigende ‚Waldferne’ erfordert eine geeignete Ansprache solcher Waldbesitzer oder Waldbesitzerinnen, die räumlich oder beruflich nicht mit der Forstwirtschaft verbunden sind.
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Mobilisierungsstrategien
In der praktischen Umsetzung hat sich ein Vorgehen bewährt, das als Bottom-up-Ansatz bezeichnet werden kann (auch 'Blockbildung').
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Versicherungen rund um den Wald
Versicherungen rund um den Wald hängen jeweils vom Risiko eines Schadenseintritts, von der Gefährdung des eigenen Vermögens und Schadensersatzansprüchen Dritter, von Prämienhöhen und vielen anderen Faktoren ab. Oft können kostengünstige Versicherungspolicen über Sammel-Verträge abgeschlossen werden.


















