Waldflächen finden und markieren
Im Zentrum der Aktivitäten rund um die »Holzmobilisierung stehen die Waldflächen privater Waldbesitzer. Um die Eigentümer zu einer »Nutzung zu motivieren, müssen die Waldflächen zunächst nach Lage und Eigentümer bestimmt werden.
Kleinparzelliertheit überwinden
Die Zersplitterung und Kleinteiligkeit des Privatwaldes ist ein Haupthindernis für eine effiziente Nutzung. Der nachhaltigen Nutzung der hohen Holzreserven, die sich laut der zweiten Bundeswaldinventur vor allem im Kleinprivatwald befinden, stehen große organisatorische Hemmnisse entgegen.
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Nutzungsblöcke
Den Schwerpunkt bei der Überwindung kleinparzellierter Privatwaldflächen stellt die Bildung von gemeinsamen Nutzungsblöcken dar. Die Privatwaldbesitzer werden im Rahmen einer einmalig durchgeführten Nutzungsmaßnahme angesprochen und zu einer gemeinsamen Nutzung ihres Waldes motiviert.
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Nutzungsgemeinschaften
Schließen sich Waldbesitzer zu Nutzungsgemeinschaften zusammen, dann werden die Erlöse und die Kosten eines Hiebes auf die Waldbesitzer nach zuvor festgelegten Regeln verteilt. Dieses Vorgehen stellt eine wesentlich rationellere Form des Umgangs mit kleinem und kleinstem Waldbesitz dar.
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Bewirtschaftungsverträge
Waldbewirtschaftungsverträge umfassen in der Regel nicht nur den Holzeinschlag, sondern eine umfassendere Betreuung des Waldes, besitzen mehrjährige Laufzeiten und bieten für den Waldbesitzer - je nach Ausgestaltung - die Möglichkeit planbarer, langfristiger Einkünfte aus seinem Wald.
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Bodenneuordnung
Die Maßnahmen der ländlichen Bodenordnung verändern auf der Basis des Flurbereinigungsgesetzes Eigentumsrechte. Zu den Maßnahmen der Bodenneuordnung gehören der freiwillige Landtausch, das beschleunigte Zusammenlegungsverfahren und die Waldflurbereinigung.
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Auffinden von Flurstücken
Wenn Grenzsteine fehlen, ist das Auffinden und Markieren der Grundstücksgrenzen bedeutsam. Flurstücke, in denen eine Nutzung stattfinden soll, müssen voneinander sichtbar abgetrennt werden können, um eine evtl. getrennte Polterung zu ermöglichen. Auch muss eine Abgrenzung zu den Flächen erfolgen, in denen keine Nutzung stattfindet.
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Bezeichnungen und Vokabular
Oftmals werden in der Praxis unterschiedliche fachliche Bezeichnungen für Flächen im Zusammenhang mit dem Waldbesitz unterschiedlich verwendet. Begriffe sind etwa: Automatisiertes Liegenschaftsbuch, Automatisierte Liegenschaftskarte, Grundbuch, Liegenschaftskataster, Flurstück, Parzelle.
















