Kleinparzelliertheit überwinden

Die Zersplitterung und Kleinteiligkeit des Privatwaldes ist ein Haupthindernis für eine effiziente Nutzung. Den hohen Holzreserven, die sich laut der zweiten Bundeswaldinventur vor allem im Kleinprivatwald befinden, stehen große organisatorische Hemmnisse entgegen, sie nachhaltig zu nutzen.

Als eine wesentliche Aufgabe der »Holzmobilisierung im Privatwald wird daher die Überwindung dieser Kleinteiligkeit gesehen. Unter dem Aspekt 'Kleinparzelliertheit überwinden' werden Instrumente und Methoden vorgestellt, die helfen, effizientere Formen der Nutzung im Kleinprivatwald zu entwickeln und umzusetzen.

Lösungswege

Die Instrumente zur Überwindung der Nachteile bei der Bewirtschaftung des Kleinprivatwaldes lassen sich in zwei Gruppen unterteilen:

  • Zum einen gibt es Instrumente, die unter Beibehaltung der Eigentumsstrukturen die Bedingungen der Bewirtschaftung verbessern.
  • Zum andern existieren Instrumente, die die Eigentumsstrukturen verändern.

 

Folgende Instrumente befinden sich in der Diskussion und Umsetzung, die das Eigentum am Wald nicht verändern, aber die Nutzung der Flächen betreffen:

Am weitesten gehen die Formen, die die Eigentumsrechte am Wald verändern. Dazu gehören die Instrumente der ländlichen »Bodenneuordnung (freiwilliger Landtausch, vereinfachtes Zusammenlegungsverfahren, Waldflurbereinigung) und der »Waldverkauf bzw. -kauf.